Mit unserem Projekt Anderswohnen wollen wir zeigen, dass Denkmalschutz, Nachhaltigkeit und Soziales zusammenpassen. In unserem historischen Wohnstallhaus entsteht ein Ort, an dem Menschen verschiedener Generationen miteinander leben, statt nebeneinander zu wohnen.
Das zweigeschossige Bauernhaus wird behutsam saniert – so ressourcenschonend wie möglich und mit Achtung vor der alten Bausubstanz. Dabei verbinden wir traditionelle Baukunst mit modernen Wohnformen und schaffen rund 600 m² Wohnfläche für gemeinschaftliches Leben.

Geplant sind altersgerechte und familienfreundliche Wohnungen sowie eine Wohngemeinschaft im Dachgeschoss. Gemeinsame Küchen und Aufenthaltsräume laden dazu ein, den Alltag zu teilen – beim Kochen, beim Gärtnern oder einfach beim Reden. So entsteht eine Alternative zum anonymen Wohnen, in der Nachbarschaft wieder Bedeutung bekommt.

Der Wohnraum bleibt im Besitz des gemeinnützigen Vereins und wird zu sozial verträglichen Mietpreisen vergeben. Alle Einnahmen fließen in die Erhaltung und Weiterentwicklung des Projekts zurück.
Die Fertigstellung ist für 2026 geplant – ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem solidarischen, zukunftsfähigen Lebensraum im Zittauer Gebirge.
Wir wurden beraten von der „Dezentrale – Netz für gemeinschaftliches Wohnen Sachsen“.
